selektive Entwurmung

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Parasitologie

In unserer Praxis wird die parasitologische Gesunderhaltung der Pferde nach dem Prinzip der sog. Selektiven Entwurmung durchgeführt.

Dieses moderne Verfahren beugt der Entwicklung von Resistenzen bei den Darmparasiten des Pferdes vor.

Die Kotproben werden im praxiseigenen Labor von speziell ausgebildetem Personal untersucht.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.selektive-entwurmung.com.

Mit dem McMaster-Verfahren gelingt die quantitative Erfassung der Wurm-Ei-Ausscheidung eines Pferdes, d.h. der Eianzahl pro Gramm Kot (EPG), so dass einerseits der Parasitenbefall an sich diagnostiziert, andererseits die Intensität der Eiausscheidung und dadurch der Grad der Weidekontamination ermittelt werden können. Auf Grundlage der EPG wird der sog. Eizahlreduktionstest (EZRT) durchgeführt. Dieser wiederum dient der Erfassung von Resistenzen der Magen-Darm-Rundwürmer gegen anthelminthische Präparate.

Wie wir wissen, treten mehr und mehr Resistenzen gegen anthelminthische Wirkstoffe auf. So ist es z. B. in Dänemark aufgrund gesetzlicher Vorschriften bereits verboten, Wurmkuren zu verschreiben, wenn nicht vorher Wurmbefall diagnostiziert wurde.
Dieses Vorgehen ist zwar in Deutschland noch nicht gesetzlich implementiert, sicherlich aber die beste veterinärmedizinische Praxis.

Bitte verpacken Sie eine gute Handvoll frischen Pferdemist Ihres Pferdes in einen Gefrierbeutel, verschließen Sie ihn und lagern Sie ihn bis zum Versand im Kühlschrank. Senden Sie die Probe bitte mit dem ausgefüllten Untersuchungsantrag postalisch an uns oder bringen uns die Probe persönlich vorbei. Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung, insbesondere ab 5 Proben. Nach umgehender Bearbeitung und Untersuchung melden wir uns bei Ihnen, teilen Ihnen das Untersuchungsergebnis mit und besprechen das weitere Vorgehen bei Ihrem Pferd oder in Ihrem Bestand.

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IMG_0557      Strongylideneier, vereinzelt

IMG_0559     Strongylideneier, massenhaft

IMG_0561    Strongylidenei und -larve